Das Wichtigste in 30 Sekunden
- Eine Stirnlampe pro Person. Sie hält beide Hände frei, auch auf der Treppe.
- Eine LED-Laterne macht den Raum hell, in dem ihr euch aufhaltet.
- Ersatzbatterien bereitlegen, am besten eine Größe für alle Geräte. Das BBK nennt Taschenlampe und Ersatzbatterien ausdrücklich.
- Kerzen nur als Reserve und nie unbeaufsichtigt. LED ist heller und sicherer.
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Welche Lampen brauchst du?
Eine einzige Taschenlampe reicht nicht, wenn mehrere Personen im Haushalt leben oder der Ausfall länger dauert. Jede Lampenart hat ihre Aufgabe.
| Lampe | Wofür | Wie viele? | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Stirnlampe | Kochen, Treppe, Arbeiten | eine pro Person | beide Hände frei, ideal auch fürs Notgepäck |
| LED-Laterne | Raumlicht am Tisch | eine bis zwei | gleichmäßiges Licht, blendet nicht |
| Taschenlampe | Suchen, draußen, Keller | eine pro Etage | feste Plätze, damit du sie im Dunkeln findest |
| Kurbel- oder Solar-Lampe | Reserve ohne Batterien | eine | laut BBK bei Stromausfall hilfreich |
| Steckdosen-Notlicht | Orientierung im Flur | eine bis zwei | geht beim Stromausfall von selbst an |
| Knicklichter | Notreserve, Kinder | einige | lange lagerbar, kein Feuer, aber schwach |
Quelle: BBK, Checkliste „Licht und Wärme“ und Ratgeber „Vorsorge und Handeln bei Stromausfall“. Für die Wohnung reicht meist eine Stirnlampe mit 100 bis 300 Lumen. Mehr Leistung blendet eher und leert die Batterien schneller.
Batterien und Akkus
Die beste Lampe nützt nichts, wenn die Batterien leer sind. Plane deshalb mit.
- Eine Größe für alles: Wähle Lampen und Radio, die dieselbe Batteriegröße nutzen, meist AA. Dann passt jede Ersatzbatterie überall.
- Menge: Mindestens ein kompletter Satz Ersatzbatterien pro Gerät, für 10 Tage besser zwei. Die Brenndauer pro Füllung steht in der Anleitung.
- Alkali-Batterien halten laut Herstellern viele Jahre im Schrank. Lithium-Einwegbatterien halten noch länger und arbeiten auch bei Kälte gut.
- Akkus: Wähle Akkus mit geringer Selbstentladung. Sie behalten auch nach Monaten im Schrank den Großteil ihrer Ladung. Lade sie regelmäßig nach.
- Prüfen: Schau zweimal im Jahr nach Haltbarkeitsdatum und Ladung, zum Beispiel bei der Zeitumstellung.
- Lagern: Batterien kühl und trocken lagern und nicht lose in der Schublade, damit sich die Pole nicht berühren.
Kerzen und Brandschutz
Kerzen wirken gemütlich, sind im Stromausfall aber die schlechteste Lichtquelle. Sie geben wenig Licht und verbrauchen Sauerstoff. Das BBK weist darauf hin, dass offene Flammen das Brandrisiko bei Stromausfall erhöhen. Dazu kommt: Fällt der Strom aus, kann auch der Notruf schwerer erreichbar sein.
- Nie unbeaufsichtigt: Kerze aus, bevor du den Raum verlässt oder einschläfst.
- Fester Halter: standsicher und nicht brennbar, zum Beispiel Teelichter im Glas.
- Abstand: weg von Vorhängen, Decken, Papier und Kinderhänden.
- Lüften: Bei Kerzen regelmäßig frische Luft hereinlassen, so rät es das BBK.
- Löschmittel bereithalten: eine Löschdecke in der Küche oder einen Feuerlöscher. Rauchmelder sind in allen Bundesländern Pflicht und warnen auch ohne Strom.
- Petroleumlampen nur mit Vorsicht: Sie rußen, verbrauchen Sauerstoff und brauchen einen sicheren Stand.
Licht mit Powerstation oder Powerbank
LED-Licht braucht sehr wenig Strom. Eine LED-Birne mit 10 Watt läuft an einer Powerstation mit 1.000 Wh rechnerisch rund 80 Stunden, wenn man die Verluste beim Umwandeln abzieht. Damit kannst du ganz normale Lampen weiter nutzen.
- USB-Leuchten und kleine Lampen laufen auch an einer Powerbank.
- Akku-Laternen lädst du an der Powerstation oder am Balkonkraftwerk mit Speicher wieder auf.
- Solar-Gartenleuchten laden tagsüber draußen. Abends holst du sie herein und hast ein schwaches Orientierungslicht.
Wie lange deine Geräte durchhalten, rechnest du mit dem Powerstation-Rechner aus.
So kommst du gut durch die Dunkelheit
Das brauchst du für Licht ohne Strom
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Das wichtigste Licht im Stromausfall. Sicherer als Kerzen und immer griffbereit.
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Die 5 häufigsten Fehler
Nur Kerzen im Haus. Wenig Licht, viel Brandgefahr. LED-Lampen gehören in jeden Vorrat.
Taschenlampe ohne Batterien. Oder die Batterien sind ausgelaufen. Regelmäßig prüfen.
Lampe nicht auffindbar. Im Dunkeln suchst du sie vergeblich. Feste Plätze helfen.
Immer auf voller Stufe. Das leert die Batterien in wenigen Stunden. Die kleine Stufe reicht meist.
Handy als Taschenlampe. Der Akku wird für Warnungen und Notrufe gebraucht.
Häufige Fragen
Welche Lampen brauche ich für einen Stromausfall?
Am besten eine Stirnlampe pro Person, eine LED-Laterne für den Raum, in dem ihr euch aufhaltet, und eine Taschenlampe mit Handkurbel als Reserve. Dazu Ersatzbatterien, die in alle Geräte passen. Das BBK nennt Taschenlampe und Ersatzbatterien ausdrücklich für den Notvorrat.
Wie viele Batterien brauche ich?
Rechne mit mindestens einem kompletten Satz Ersatzbatterien pro Lampe und Radio, für 10 Tage eher zwei. Wie lange eine Füllung reicht, steht in der Anleitung der Lampe. Nutze möglichst eine Batteriegröße, zum Beispiel AA, für alle Geräte.
Sind Kerzen bei Stromausfall eine gute Idee?
Nur als Reserve. Kerzen geben wenig Licht, verbrauchen Sauerstoff und sind eine häufige Brandursache. Lass sie nie unbeaufsichtigt, stell sie in einen festen, nicht brennbaren Halter und halte Abstand zu Vorhängen und Decken. LED-Lampen sind sicherer und heller.
Wie lange leuchtet eine LED-Lampe an der Powerstation?
Sehr lange. Eine LED-Birne mit 10 Watt läuft an einer Powerstation mit 1.000 Wh rechnerisch rund 80 Stunden, wenn man Umwandlungsverluste abzieht. Licht ist damit einer der sparsamsten Verbraucher.
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